Reifenwechsel Kosten: Mit diesen Preisen musst Du rechnen & so kannst Du sparen
Wie viel kostet ein Reifenwechsel?
Zweimal im Jahr steht für viele Autofahrer der Reifenwechsel an – im Frühjahr von Winter- auf Sommerreifen und im Herbst umgekehrt. Dabei stellt sich oft die Frage, ob sich der Wechsel in einer Werkstatt lohnt oder ob man ihn selbst durchführen sollte. Die Preise variieren je nach Serviceumfang, Werkstatt und Art des Reifenwechsels.
In diesem Blog erfährst Du alles über die aktuellen Kosten für den Reifenwechsel, die Unterschiede zwischen Reifen- und Radwechsel sowie Tipps, wie Du beim Reifenwechsel Geld sparen kannst.
Reifenwechsel vs. Radwechsel – Was ist der Unterschied?
Oft wird der Begriff „Reifenwechsel“ fälschlicherweise für zwei unterschiedliche Vorgänge verwendet. Dabei gibt es einen wesentlichen Unterschied:
- Radwechsel: Hierbei werden bereits auf Felgen montierte Reifen einfach ausgetauscht. Das ist der klassische Wechsel zwischen Sommer- und Winterreifen.
- Reifenwechsel mit Montage: Hier wird der Reifen von der Felge entfernt und ein neuer montiert. Anschließend wird das Rad gewuchtet, um Unwuchten zu vermeiden.
Während ein Radwechsel schnell und vergleichsweise günstig ist, fallen für eine komplette Reifenmontage höhere Kosten an, da diese aufwendiger ist und Spezialgeräte benötigt werden.
Was kostet ein Reifenwechsel in der Werkstatt?
Die Kosten für einen Reifenwechsel hängen von mehreren Faktoren ab:
- Art des Reifenwechsels (Radwechsel oder Reifenmontage)
- Werkstatttyp (freie Werkstatt, Vertragswerkstatt oder Reifenhändler)
- Zusätzliche Services (wie Auswuchten, Reifendruckkontrolle oder Einlagerung)
Service | Kosten (ca.) |
Radwechsel (Reifen auf Felgen tauschen) | 20 – 50 € |
Reifen neu auf Felge montieren & auswuchten | 50 – 100 € |
Reifendruckkontrollsystem (RDKS) einstellen | 5 – 20 € |
Reifen einlagern (4 Stück, pro Saison) | 30 – 70 € |
Ein einfacher Radwechsel kostet in der Regel zwischen 20 und 50 Euro, während die Montage eines neuen Reifens auf die Felge inklusive Auswuchten zwischen 50 und 100 Euro kostet. Falls das Fahrzeug mit einem Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ausgestattet ist, können zusätzliche Kosten für die Programmierung entstehen.
Viele Werkstätten bieten Komplettpakete an, die Radwechsel, Wuchten und RDKS-Einstellung beinhalten – das kann preislich günstiger sein als einzelne Leistungen.
Kann man den Reifenwechsel selbst machen?
Ein Radwechsel lässt sich mit ein wenig Übung selbst durchführen. Dazu benötigt man:
- Einen Wagenheber
- Einen Drehmomentschlüssel
- Ein Radkreuz oder einen Schlagschrauber
- Handschuhe und Kreide zum Markieren der Reifen
Falls die Räder bereits auf Felgen montiert sind, kann der Wechsel in etwa 30 bis 60 Minuten durchgeführt werden. Dadurch lassen sich rund 20 bis 50 Euro pro Reifenwechsel sparen.
Wann solltest Du den Reifenwechsel nicht selbst machen?
In einigen Fällen ist ein Wechsel in der Werkstatt sinnvoller:
- Falls Dein Fahrzeug über ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS) verfügt, das nach dem Wechsel neu programmiert werden muss.
- Wenn Du keine sichere Möglichkeit hast, das Fahrzeug stabil anzuheben.
- Falls Du neue Reifen auf Felgen montieren musst, da dies nur mit professionellen Maschinen möglich ist.
- Wenn nach dem Reifenwechsel Vibrationen auftreten, sollte das Rad in der Werkstatt ausgewuchtet werden (ca. 10 – 15 € pro Rad).
Wann solltest Du Deine Reifen wechseln?
Die empfohlene Wechselzeit für Reifen richtet sich nach der sogenannten "O bis O"-Regel:
- Winterreifen: ab Oktober bis Ostern
- Sommerreifen: ab April bis Oktober
Welche Mindestprofiltiefe ist vorgeschrieben?
Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 mm. Experten empfehlen jedoch für mehr Sicherheit:
- Sommerreifen: mindestens 3 mm
- Winterreifen: mindestens 4 mm
💡 Tipp zur schnellen Profiltiefenprüfung:
Nimm eine 1-Euro-Münze und stecke sie in das Reifenprofil. Verschwindet der goldene Rand der Münze komplett, hast Du mindestens 3 mm Profil – gut für Sommerreifen.
Bei Winterreifen kannst Du die 2-Euro-Münze nutzen. Verschwindet der silberne Rand nicht mehr komplett im Profil, solltest Du die Reifen bald wechseln.
Falls das Profil der Reifen unter diesen Werten liegt, sollte ein neuer Satz Reifen in Betracht gezogen werden.
Lohnt sich die Einlagerung von Reifen?
Falls Du keinen Platz hast, kannst Du Deine Reifen in einer Werkstatt einlagern lassen. Die Kosten dafür liegen zwischen 30 und 70 Euro pro Saison.
Vorteile der Reifeneinlagerung:
✔ Platzsparend, da keine Lagerfläche benötigt wird
✔ Reifen werden unter optimalen Bedingungen gelagert
✔ Oft inklusive Reinigung und Zustandskontrolle
Nachteile der Reifeneinlagerung:
✘ Jährliche Zusatzkosten
✘ Reifen sind nicht sofort verfügbar, falls sie spontan benötigt werden
Falls Deine Reifen bereits stark abgefahren sind oder Dein Auto ohnehin nicht mehr lange genutzt werden soll, kann es wirtschaftlicher sein, einen Verkauf des Fahrzeugs in Betracht zu ziehen.
Wann lohnt sich ein Autoverkauf statt eines Reifenwechsels?
Falls Dein Fahrzeug bereits ältere Reifen hat und zusätzlich hohe Reparaturkosten anfallen, kann ein Verkauf die sinnvollere Lösung sein. Besonders bei alten Autos, die bald weitere Mängel aufweisen, lohnt es sich, die Investition in neue Reifen zu überdenken.
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Fazit: Reifenwechsel Kosten & Spartipps
Ein Reifenwechsel in der Werkstatt kostet je nach Service zwischen 20 und 100 Euro. Wer den Wechsel selbst durchführt, kann Geld sparen, sollte aber auf die richtige Ausrüstung und Sicherheitsmaßnahmen achten. Falls jedoch weitere Reparaturen anstehen oder sich der Wechsel nicht mehr lohnt, kann ein Verkauf die bessere Option sein.
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